Diabetes

Typ 1-Diabetes (jugendlicher Diabetes):

  • Entsteht  meist durch Infektionskrankheiten in jungen Jahren und zeichnet sich durch einen absoluten Insulinmangel aus.
  • Die Betroffenen sind ein Leben lang auf Insulingabe angewiesen.

Typ 2-Diabetes (Erwachsenen-Diabetes):

  • Entsteht nach dem 40.Lebensjahr durch Überbelastung der Bauchspeicheldrüse, welche die Insulinproduktion einschränkt oder später sogar ganz einstellen kann.
  • Dann ist dieser Diabetiker auch Insulinpflichtig. Vorher sind geeignete Tabletten hilfreich.

Allgemeine Empfehlungen:

  • Kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt
  • Zuckerhaltige Lebensmittel meiden, auf Zuckeraustauschstoffe zurückgreifen
  • Fettreiche Lebensmittel meiden
  • Speziell für Typ 1:
    • Auf  Kohlenhydrate achten
    • Spritz-Essabstand einhalten
  • Speziell für Typ 2:
    • Übergewicht reduzieren
    • Körperliche Bewegungen erhöhen
    • Andere Begleiterkrankungen wie Bluthochdruck und Cholesterin meiden oder wenn schon da, in den Griff kriegen
  • Richtiger Umgang mit Kohlenhydraten:
    • Traubenzucker: Geht sofort ins Blut über. Geeignet bei Unterzuckerung.
    • Fruchtzucker: Geht langsam ins Blut über. Wird auch als Zuckeraustauschstoffe verwendet.
    • Haushaltszucker und Honig : Gehen schnell ins Blut über. Sind nicht geeignet, da der Blutzucker nach rascher Erhöhung wieder rasch fällt- Gefahr einer Unterzuckerung...
    • Milchzucker in Milchprodukten: Kein rascher Anstieg, da der Zucker an Fett und Eiweiß gebunden ist.
    • Stärke: Geht langsam ins Blut über. Wird durch die Verdauung erst in Traubenzuckerbausteine zerlegt. Langer Erhalt eines konstanten Blutzuckerspiegels...
  • Kalorienhaltige Zuckeraustauschstoffe: bringen dem Diabetiker keine Vorteile gegenüber Haushaltszucker.
    • Fruktose (Fruchtzucker)
    • Isomalt
    • Lactit
    • Maltit
    • Mannit
    • Sorbit
    • Xylit

Achtung: Zuckeraustauschstoffe können Blähungen verursachen.

  • Kalorienfreie Süßstoffe : belasten den Blutzuckerspiegel nicht, sind daher für  Diabetiker geeignet.
    • Saccharin
    • Cyclamat
    • Aspartam
    • Acesufam
    • Saccharin- Cyclamat- Mischungen

Da ein Typ- 1 Diabetiker schon von Anfang an Insulin spritzen  müssen, sind  diese Patienten schon speziell geschult, wie sie mit Ihrer Ernährung umgehen müssen.

Typ-2 Diabetiker müssen anfangs lernen, sich zucker- und fettarm zu ernähen und eventuell einige Gewohnheiten  abzulegen, wie z.B.  abends noch etwas naschen oder ein Glas Wein zu trinken. Durch Einhalten der Empfehlungen schmelzen auch gleich überflüssige Pfunde, so das die Bauchspeicheldrüse entlastet wird und der Blutzucker reduziert werden kann.